
Sieben Tote und 24 Verletzte bei russischem Angriff auf Saporischschja
Selenskyj zufolge gab es auch russische Angriffe auf Umspannwerke in den Städten Cherson und Charkiw. Es sei zu Stromausfällen gekommen. Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge galt der Angriff auf Saporischschja dem örtlichen Stahlwerk. In der Ukraine bestätigte der Konzern Metinvest die Attacke auf das Werk. Demnach wurden die Werksmitarbeiter auf dem Weg in einen Schutzraum getötet und verletzt. Der Betrieb stellte seine Produktion vorerst ein.
Das Ministerium in Moskau berichtete zudem über Angriffe auf ein Sortierzentrum des Postunternehmens Nowa Poschta in Kiew. Dieses habe auch zur Lagerung und Verteilung von Drohnenbestandteilen und Komplexen der elektronischen Kriegsführung gedient, behauptete das Ministerium. Zudem sei in Kiew ein großes Lagerhaus mit etwa 50.000 Quadratmetern Fläche angegriffen worden, das als Drohnendepot gedient haben soll. Die ukrainischen Behörden bestätigten Schäden an Lagerhallen in Kiew und im Landkreis Butscha westlich von Kiew. Es habe einen Verletzten gegeben.
Russische Angriffe mit Drohnen und Artillerie töteten im Gebiet Dnipropetrowsk nach Behördenangaben mindestens drei Menschen. Weitere fünf seien verletzt worden, teilte der dortige Militärgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Unter den Toten sei auch ein 15 Jahre alter Junge. Den Angaben zufolge gab es mehr als 20 Angriffe auf Ziele in insgesamt fünf Landkreisen.
