Die Prostatakrebserkrankung des ​früheren US-Präsidenten Joe Biden hat sich laut seinem Sohn Hunter weiter verschlechtert. »Der Krebs hat sich ausgebreitet, ​in seine Knochen und ⁠darüber hinaus metastasiert«, sagte Hunter ​Biden dem britischen ‌Sender ⁠BBC. »Es ist sehr schmerzhaft ​und in vielerlei Hinsicht sehr kräftezehrend.« Ein Sprecher des 83-jährigen ehemaligen Präsidenten lehnte eine Stellungnahme ab.

Im Mai 2025 hatte der Demokrat öffentlich gemacht, dass er an ⁠einer aggressiven Form ​von Prostatakrebs leide. Nur knapp vier Monate zuvor war er aus dem Weißen Haus ausgezogen und von Donald Trump abgelöst worden. Der Krebs habe auch die ‌Knochen angegriffen. Im ‌Oktober teilte ein Sprecher mit, dass ​sich der Ex-Präsident einer Strahlen- und Hormontherapie unterziehe.

Die Krebsart
wird anhand des sogenannten Gleason-Scores nach seiner Aggressivität
eingestuft. Höhere Werte wie 8, 9 oder 10 bedeuten eine gefährlichere
Variante. Bidens Wert liegt bei 9.

Während Bidens Amtszeit von 2021 bis 2025 stand seine körperliche und geistige Gesundheit immer wieder im Fokus öffentlicher Diskussionen. Er trat zuletzt bei der Einweihung der ​Präsidentenbibliothek von Barack Obama in Chicago und bei einer Benefizveranstaltung der Demokratischen Partei im US-Bundesstaat Maryland öffentlich in ⁠Erscheinung. Am 17. November ‌sollen Bidens Memoiren erscheinen.