Trotz Millionen neuer Epstein-Dokumente mit prominenten Namen soll es keine Anklagen mehr geben. Das US-Justizministerium erklärt die Überprüfung für abgeschlossen.
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Nach der Veröffentlichung von Millionen neuer Akten sieht die US-Justiz im Fall Jeffrey Epstein offenbar keinen Anlass für weitere Anklagen. Eine Überprüfung der Staatsanwaltschaft habe ergeben, “dass es keine solchen Informationen” für mögliche Anklagen gebe, wie der stellvertretende Justizminister Todd Blanche dem Sender CNN mitteilte. Er erklärte die Überprüfung für abgeschlossen. Lediglich eine kleine Anzahl von Dokumenten werde derzeit noch von einem Richter geprüft, fügte er hinzu.
Am Freitag hatte die US-Regierung neue Akten in dem Fall veröffentlicht. Zu den mehr als drei Millionen Dokumenten gehören E-Mails, Fotos und Videos. Erneut wurden darin die Namen zahlreicher einflussreicher Persönlichkeiten bekannt. Darunter tauchen unter anderem der ehemalige britische Prinz Andrew, Tech-Milliardär Elon Musk, Microsoft-Gründer Bill Gates sowie der US-Präsident Donald Trump auf.
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