Zahlreiche Länder warnen gemeinsam vor IT-Fachkräften aus Nordkorea. Das Land stütze sich auf ein Netzwerk qualifizierter IT-Fachkräfte, die innerhalb und außerhalb Nordkoreas eingesetzt würden, heißt es in einer unter anderem vom Auswärtigen Amt verbreiteten Mitteilung. Ziel dieses Vorgehens sei es, falsche Identitäten zu erlangen »und in Remote-Arbeit Einkommen zu erzielen, mit dem die rechtswidrigen Kernwaffen- und Raketenprogramme Nordkoreas finanziert werden«.
Weiter heißt es, nordkoreanische IT-Fachkräfte hätten sich auf Online-Plattformen, auf denen Mitarbeiter gesucht und Dienstleistungen beauftragt werden, als Staatsangehörige anderer Länder ausgegeben, um Arbeit und Einkommen zu erhalten. Überdies seien sie auch an der Weitergabe von Daten sowie dem Diebstahl von Kryptowährungen und sensiblen Informationen beteiligt gewesen.
»Wir fordern alle Länder, Unternehmen und andere Akteure dringend auf, sich eingehender mit dem nordkoreanischen IT-Fachkräfte-System zu befassen«, schreiben die Unterzeichner des Warnhinweises. Die genannten Taktiken müssten bekämpft werden. So sollten Unternehmen, die Onlineplattformen betreiben, ihre Gegenmaßnahmen verstärken – etwa durch verbesserte Identitätsprüfung.
Veröffentlicht wurde der Warnhinweis von Deutschland zusammen mit den
USA, Japan, Südkorea, Australien, Frankreich, Italien, Kanada,
Neuseeland, Großbritannien und den Niederlanden.
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