In den
spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten angekommen – unter ihnen auch
viele Minderjährige. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um
in die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Laut dem Präsidenten von Ceuta, Juan Jesús Vivas, seien dabei mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Städte sind EU-Gebiet
und von hohen Grenzzäunen umgeben. Marokko hat an den Grenzübergängen nach
Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische
Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin geschickt. Die
Exklaven bestehen seit 1956, obwohl Marokko damals von Spanien und Frankreich
unabhängig wurde. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum
gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu gelangen.
US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA
initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im
Gazastreifen erzielt habe. Im Gegenzug sollen sich die israelischen
Streitkräfte aus dem Gebiet zurückziehen. Die Hamas hat erklärt,
dass sie der verkündeten Vereinbarung zur Entwaffnung nur zustimmen wird, wenn
Israel das Abkommen ebenfalls akzeptiert. Nach Angaben der Hamas soll Israel
zunächst mit dem Abzug seiner Truppen aus dem Gazastreifen
beginnen. Erst dann werde die Hamas ihre Waffen abgeben. Israel hat sich bisher nicht zu der
angekündigten Einigung geäußert. Ein Zeitplan für die Umsetzung wurde nicht
genannt. Bereits in der Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert.
Ob und unter welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben
könnte, erklärt Jan Roß, Redakteur im
Politikressort der ZEIT.
Außerdem
im Update: Nach
einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun auch der Konkurrent Anthropic
an, dass Systeme von anderen Unternehmen bei Testläufen von KI gehackt wurden.
Als Grund nennt Anthropic eine fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den
KI-Modellen Zugriff auf das Internet ermöglicht habe. Die Angriffe hat der
US-Konzern bei einer Routineprüfung entdeckt, die nach dem Vorfall
bei OpenAI veranlasst wurde. Das erste Mal hätte ein Modell von Anthropic
demnach im April einen Hack ausgeführt.
Und sonst so? Dinge
reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das jetzt einfacher
Moderation und Produktion: Erica
Zingher
Redaktion: Imre
Balzer
Mitarbeit: Celine
Yasemin Rolle und Lena Herrmann
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