Ein Kind, das heute eingeschult wird, geht, wenn alles nach Plan läuft, im Jahr 2085 in Ruhestand. Bis zur ersten Rentenzahlung werden also mehr als sechs Jahrzehnte vergangen sein. Damit das Geld dann noch reicht, versucht die Bundesregierung nun schon Sechsjährigen, die Macht des langfristigen Sparens näherzubringen. Das zumindest ist die Idee der Frühstartrente.

Ab dem kommenden Jahr will der Staat für Kinder ab sechs Jahren monatlich zehn Euro in den Aktienmarkt investieren. Das Geld soll dort zwölf Jahre lang liegen und dank des Zinseszins-Effekts Monat für Monat weiter wachsen. Ab dem 18. Lebensjahr soll es dann einen Grundstock für die Altersvorsorge bilden.