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Der Sommerreiseverkehr steht vor seinem Höhepunkt. Nach dem Ferienbeginn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen haben nun nahezu alle Bundesländer Schulferien und auch in den Nachbarländern sind Schulferien und der Urlaubs- und Transitverkehr nimmt weiter zu. Am Freitag und Samstag kann es zu längeren Fahrtzeiten im Norden kommen, wie der ADAC und die Autobahngesellschaft mitteilen. Am Wochenende danach zeichnet sich mit dem Ferienbeginn auch in Bayern und Baden-Württemberg eines der staureichsten Wochenenden des Jahres ab. Reisen sollten nun gut geplant sein:
Wo es voll wird
- Besonders auf den Hauptreiserouten Richtung Nord- und Ostsee ist mit starken Behinderungen zu rechnen:
– A1 Fehmarn – Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
– A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg
– A20, A21, A23 und A24 in Richtung Ost- und Nordsee - Rund 1.000 Autobahnbaustellen deutschlandweit bremsen den Verkehr zusätzlich aus, im Norden gelten diese laut Autobahngesellschaft als besonders stauanfällig:
– Auf der A1 zwischen Sereetz und Scharbeutz, zwischen Kreuz Bargteheide und Bad Oldesloe, zwischen Dreieck Stuhr und Wildeshausen-Nord, zwischen Osnabrück-Hafen und Bramsche sowie weiter im Süden zwischen Erftstadt und Kreuz Bliesheim
– Auf der A7 zwischen Rendsburg/Büdelsdorf und Kreuz Rendsburg, zwischen Hamburg-Volkspark und Hamburg-Othmarschen, zwischen Maschener Kreuz und Thieshope sowie zwischen dem Dreieck Hannover-Süd und Derneburg/Salzgitter
– Auf der A20 zwischen Grevesmühlen und Wismar-Mitte - Auf dem Weg zur niederländischen Nordseeküste gibt es dieses Wochenende eine Vollsperrung der A12 zwischen Grijsoord und Maanderbroek und damit längere Umleitungen.
- An den deutschen Grenzen können wegen Grenzkontrollen Wartezeiten entstehen.
- Auch in Richtung Süden kommt es zu Behinderungen auf der A3, A5, A7, A8, A9 und A93.
Wann es voll wird
- Vor allem am Freitagnachmittag bis in den Abend sowie am Samstagvormittag; am Wochenende kommt es zudem durch den Rückreiseverkehr aus den Urlaubs- und Ausflugsregionen zu einem erhöhten Stauaufkommen.
- Sonntag entspannt sich die Verkehrslage laut Autobahngesellschaft voraussichtlich etwas.
- Am Wochenende darauf zeichnet sich eines der staureichsten Wochenenden des Jahres ab, allerdings werden dann vor allem in Süddeutschland erhebliche Staus erwartet: Baden-Württemberg und Bayern starten in die Ferien.
So kommen Reisende besser durch
- Fahrten am besten zu Randzeiten einplanen, etwa am späten Abend, in der Nacht oder am frühen Morgen.
- Informieren Sie sich vorab über Baustellen und Sperrungen auf Ihrer Route.
- Auf dieser interaktiven Karte können Baustellen und Sperrungen entlang der Ferienrouten eingesehen werden: https://www.autobahn.de/betrieb-verkehr/baustellenkarte
- Die kostenlose Autobahn-App bietet Informationen zu Verkehrsmeldungen, zur Routenplanung sowie zu verfügbaren Rastanlagen und E-Ladestationen.
Tipps für den Stau
- Vor allem in Baustellenbereichen die Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten.
- Ausreichend Abstand halten.
- Bei verengten Fahrbahnen das Reißverschlussverfahren anwenden.
- Bei Stau frühzeitig eine Rettungsgasse bilden.
- Für ausreichend Getränke und Essen an Bord sorgen.
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