Ab April 2027 sollen unter 16-Jährige in England keine stark koffeinhaltigen Energydrinks mehr kaufen können. Das Verbot ist Teil weiterer Maßnahmen zum Jugendschutz.
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© Mina Kim/Reuters
Die britische Regierung plant, den Verkauf stark koffeinhaltiger Energydrinks
an unter 16-Jährige ab April kommenden Jahres zu verbieten. Betreffen soll das Verbot Getränke mit einem Koffeingehalt von mehr als 150
Milligramm pro Liter. Es soll für den Verkauf in Geschäften, an
Verkaufsautomaten sowie im Internet gelten. Das Parlament muss dem Vorhaben jedoch
noch zustimmen.
Nach Angaben der Regierung soll durch das Verbot die Gesundheit und das
Wohlbefinden von Kindern stärker geschützt werden. In England würden täglich rund 100.000 Kinder solche Getränke
konsumieren, teilte die Regierung mit. Die Nebenwirkungen seien dabei
Schlafstörungen, Angstzustände und Konzentrationsprobleme.
Die Maßnahme ist die jüngste
einer Reihe von Schritten der Regierung des scheidenden Premierministers Keir
Starmer, mit denen Risiken für Kinder und Jugendliche eingedämmt
werden sollen.
So plant Großbritannien auch, den Zugang zu Social Media für unter 16-Jährige zu verbieten und für 16- und 17-Jährige
standardmäßige nächtliche Sperrzeiten in sozialen Medien einzuführen. Die
Regierung begründete die Einschränkungen damit, dass sie die Gesundheit, den
Schlaf und das Wohlbefinden junger Menschen verbessern würden.
