Wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem geplanten Angriff auf eine UFC-Kampfsportveranstaltung im Weißen Haus anlässlich des Geburtstags von US-Präsident Donald Trump sind acht Männer angeklagt worden. Sie sollen geplant haben, die Veranstaltung im Juni mit Drohnen und Scharfschützen anzugreifen.
Zuvor hatten die Ermittler von sieben Festnahmen berichtet, diese
Woche sei eine weitere im Bundesstaat West Virginia dazugekommen. Der
21-Jährige war demnach als Scharfschütze vorgesehen.
Die in Ohio erhobene Anklage wirft allen acht Beschuldigten zum einen die Unterstützung von Terroristen durch die Bereitstellung materieller Mittel vor, zum anderen die Verschwörung zum Mord auf Bundesgelände sowie zum Mord an einem Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten.
Behörden wurden vor der Veranstaltung auf Bedrohung aufmerksam
Laut Anklageschrift begann die Planung bereits im Mai. Die Gruppe soll Geld, Schusswaffen, Munition, Schutzwesten, Sprengstoff, Drohnen, medizinische Ausrüstung, Kommunikationsgeräte und weitere Ausrüstungsgegenstände zusammengetragen haben.
Am 10. Juni, vier Tage vor dem Event, erfuhren die Strafverfolgungsbehörden von einer möglichen Bedrohung für die von Trump ausgerichtete Kampfsportveranstaltung. Nach Angaben der Behörden vertraten die Gruppenmitglieder radikale Verschwörungstheorien und hofften, mit dem Anschlag die Regierung zu destabilisieren.
