Wenn man beim Serviceportal »Elterngeld Digital« einen Antrag auf Elterngeld stellen möchte, erscheint statt einer Eingabemaske eine Meldung: Der Elterngeldantrag werde derzeit »technisch überarbeitet«, daher könne man »keine Anträge mehr anlegen«. Weitere Informationen in Kürze. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Auch so kann man sparen. Oder eben so, wie es das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) heute bekannt gegeben hat. Demnach soll die lang erwartete Reform des Elterngeldes so aussehen: Elterngeld gibt es künftig nicht mehr für höchstens 14 Monate, sondern nur noch für zwölf. Davon sind drei Monate jeweils fest für einen Elternteil reserviert, die übrigen sechs Monate können sich die Partner untereinander aufteilen, wie sie möchten. Die Bezugsobergrenze wird leicht angehoben, von 1.800 auf 1.900 Euro, der Mindestbetrag wird von 300 auf 330 angehoben.
