Die Menschen in Deutschland bekommen so wenige Kinder wie seit 1997 nicht mehr. Die bundesweite Geburtenrate sank 2025 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf 1,32 Kinder pro Frau. Das sind 2,7 Prozent weniger als 2024 mit 1,35, die Rate sinkt seit 2022 kontinuierlich. Zuletzt fiel die Geburtenrate vor knapp 30 Jahren 1997 mit 1,33 auf ein ähnlich geringes Niveau.
Mitte der 1990er-Jahre lag sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes noch niedriger – und das zeige sich in den aktuellen Zahlen. Denn die in den 1990er-Jahren Geborenen seien aktuell in einem Alter, in dem sie Kinder bekommen könnten. Da sie aber eine relativ kleine Generation bilden, dürften sie insgesamt weniger Kinder bekommen. Die absolute Anzahl der Geburten fiel demnach 2025 auf 654.241 Kinder, und damit auf den niedrigsten Stand der
Nachkriegszeit.
Zwischen den Bundesländern gibt es jedoch Unterschiede. So lag die durchschnittliche Geburtenrate in Sachsen bei 1,16 Kindern und in Niedersachsen bei 1,38 Kindern pro Frau. In Sachsen war der Wert
zuletzt im Jahr 1998 mit 1,11 noch niedriger gewesen, Niedersachsen ist dagegen bereits seit 2018 das Bundesland mit der
höchsten Geburtenrate. Die
Geburtenrate in den östlichen Flächenländern blieb mit 1,22
Kindern je Frau geringer als in den westlichen Bundesländern mit
1,34.
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