Nach zwei schwachen Jahren können die Obstbetriebe in Brandenburg mit einer guten Kirschenernte rechnen. In diesem Jahr habe es weniger Frostschäden gegeben, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Bei etlichen Obstbauern können Kirschen jetzt auch selbst gepflückt werden.

Die erwartete Erntemenge liegt laut Behörde derzeit bei den Süßkirschen mit 438 Tonnen rund 240 Tonnen über dem Ergebnis von 2025. Dies entspricht einem Anstieg um 121 Prozent. Bei den Sauerkirschen liege die Prognose 18 Tonnen über dem Ergebnis von 2025. Mit 398 Tonnen falle die erwartete Ernte um 5 Prozent höher aus. Die Anbauflächen für Kirschen sind in Brandenburg insgesamt aber geschrumpft. 

Zudem können sich laut Statistik-Behörde Trockenheit und Starenfraß noch negativ auf die Erntemenge auswirken. Geringe Frostschäden wurden zudem bei Sauerkirschen gemeldet.

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