Armin Papperger ist Deutschlands gefährdetster Rüstungsmanager. Aber trotz Morddrohungen waren private Daten von ihm öffentlich einsehbar. Wie konnte das passieren?
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Armin Papperger wohnt in einer Villa im Westen der Republik, in einem
Nobel-Viertel, unter den Nachbarn sind Fußballprofis, in vielen Einfahrten
stehen teure Sportwagen. In der Straße, in der Papperger lebt, darf man allerdings
nicht mehr parken. Auf einem riesigen Videomast montierte Kameras filmen rund
um die Uhr, auf dem Tor der Villa sind Stacheln angebracht, die Polizei hat einen
dauerhaften Posten davor errichtet. So also wohnt Deutschlands mächtigster und
bestbewachter Rüstungsmanager, der Chef der Rheinmetall AG, Deutschlands
größtem Rüstungskonzern – bewacht wie ein Spitzenpolitiker.
