WM-Mitfavorit Frankreich hat sich mit einem ungefährdeten Sieg gegen Norwegen den Sieg in der Gruppe I gesichert. Den 4:1 (3:1)-Erfolg verdankten Les Bleus in erster Linie Ousmane Dembélé. Der Stürmer von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain war in der ersten Halbzeit nicht zu halten und erzielte einen Hattrick. Er traf in der 7., 20. und 32. Minute. Thelo Aasgaard erzielte den Treffer zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer (21.), Désiré Doué stellte in der Nachspielzeit den Endstand her. Als Sieger der Gruppe I könnte Frankreich Gegner der deutschen Mannschaft in einem möglichen Achtelfinale werden.
Dembélé erzielte in dem Spiel zudem den zweitschnellsten Hattrick der WM-Geschichte. Schneller war nur Erich Probst 1954 in der Schweiz. Der Österreicher war im Gruppenspiel gegen die Tschechoslowakei (5:0) in der vierten, 21. und 24. Minute erfolgreich.
Während die Franzosen mit allen Stars begannen, gönnte Norwegens Trainer Ståle Solbakken seinen Topstars Erling Haaland und Martin Ødegaard eine Pause. Die Skandinavier hatten dank zweier Siege ebenso wie die Franzosen die K.-o.-Runde bereits erreicht. Etwas überraschend entschied sich Solbakken sogar, eine komplette B-Elf aufzustellen, die sich des furiosen Auftritts von Dembélé achtbar schlug. Der französische Erfolg geriet aber nie wirklich in Gefahr.
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