Um die Hamburgerinnen und Hamburger auf das einzustimmen, was in
den nächsten Jahren auf sie zukommt, hat der Erste Bürgermeister der Stadt,
Peter Tschentscher (SPD), eine Formel entwickelt. Sie lautet: »Die Lage ist
ernst, aber wir befinden uns nicht in einer Krise. Die Zeiten waren schon
schwieriger.«
Am 24. Juni hat der Hamburger Senat seinen Entwurf für den
Doppelhaushalt für die Jahre 2027 und 2028 vorgelegt. Ein einzelner Mensch kann
dieses Zahlenwerk kaum überblicken. Allein der Einzelhaushalt der Sozialbehörde
– der mit knapp vier Milliarden Euro nach dem Schuletat der zweitgrößte ist – umfasst
mehr als 300 Seiten.
