Immerhin, so ließe sich sagen, gibt es das jetzt. Immerhin gibt es mit dem Belgier Jérémy Doku einen Fußballer, der für die Geburt seines ersten Kindes vom WM-Turnier abreisen wollen würde, zumindest zwischenzeitlich. Und immerhin gibt es eine international aufkeimende Debatte darum, die nicht entlang alterprobter Muster erfolgt. Statt dass ein empörtes »Wie kann er nur?!?« greiser Fußballgranden (männlich) auf das Frohlocken von Feministinnen trifft, die sich aber sonst gar nicht so sehr für Fußball interessieren, ist die Lage komplexer.
