Der ehemalige Vorsitzende der US-Notenbank, Alan Greenspan, ist tot. Das teilte die Federal Reserve (Fed) mit. Greenspan hatte die einflussreichste Zentralbank der Welt von 1987 bis 2006 geleitet und war damit der am zweitlängsten amtierende Chef der Fed. Er wurde 100 Jahre alt.
Zuvor hatten bereits mehrere Medien unter Berufung auf Greenspans Ehefrau Andrea Mitchell von seinem Tod berichtet. Demnach soll er an Komplikationen, die durch eine Parkinson-Erkrankung hervorgerufen wurden, gestorben sein.
Greenspan wurde 1926 in New York geboren und studierte Musik, eher er an der Universität New York ein Wirtschaftsstudium begann. Später leitete er eine Beratungsfirma und beriet in den Siebzigerjahren den damaligen US-Präsidenten Gerald Ford.
Während des sogenannten Schwarzen Montags im Oktober 1987 war Greenspan erst wenige Monate Chef der Notenbank. Seine zurückhaltende Geldmarktpolitik in den Neunzigerjahren gilt als eine der Ursachen für die mit zehn Jahren zweitlängste Wachstumsphase der US-Wirtschaft zwischen 1991 und 2001. Auch danach galt Greenspan wegen seines Amts und seiner Erfahrung als einer der einflussreichsten Banker der Welt.
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