Der Innenminister vermutet, dass das Bürgergeld mehr als Existenzminimum abdeckt. Aufgrund gestiegener Kosten will er den Regelsatz überprüfen lassen.
© Sean Gallup/Getty Images
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hält die Bürgergeld-Leistungen für zu hoch. »Die massiven Steigerungen beim Regelsatz in der vergangenen Wahlperiode haben zu erheblichen Kostensteigerungen geführt. Ich glaube, dass der Regelsatz derzeit zu hoch ist«, sagte Dobrindt dem Focus. Der Regelsatz solle das Existenzminimum abdecken und nichts darüber hinaus. »Das sollte nochmal auf den Prüfstand«, sagte der CSU-Politiker.
Seit Anfang 2024 beträgt der Bürgergeld-Regelsatz für Alleinstehende 563 Euro im Monat. Geringere Sätze gelten für Menschen, die mit einem Partner zusammenleben, sowie für Kinder; der niedrigste Betrag von 357 Euro für Kinder bis fünf Jahren.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
