In
der Nacht zum 8. Juni hat das iranische Regime erstmals Israel
angegriffen, ohne dass Israel zuvor den Iran angegriffen hatte. Die
Islamische Republik hat die Raketenangriffe nicht mit der Verteidigung des eigenen Territoriums begründet, sondern mit israelischen Angriffen auf Beirut und zugleich Israel mit weiteren Schlägen gedroht,
sollte es seine Angriffe im Libanon fortsetzen oder auf die iranischen
Raketen reagieren. Damit macht das iranische Regime den Libanon zum
eigenen Kriegsgrund – und verschiebt die Logik der Konfrontation. Das lässt sich als markanter Punkt einer anderen iranischen Politik sehen. Wieso der Angriff als Symptom des »neuen Egos des Iran« verstanden werden kann, erklärt der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee.
Vier Erntehelfer sind in Italien mutmaßlich ermordet worden, weil sie ihren Lohn eingefordert haben sollen. Das berichtet ein fünfter Erntehelfer, der 35-jährige Alamyar, der aus dem brennenden Minivan in Amendolara in der Region Kalabrien entkommen konnte, in dem drei Afghanen und ein Pakistaner starben. Die vier Männer im Alter zwischen 19 und 29 verbrannten,
weil zwei Männer das Auto mit Benzin übergossen, ein Feuerzeug
hineingeworfen und die Türen von außen zugehalten haben sollen.
Nach Angaben der Ermittler starben sie, weil aus einem Streit um ein
paar Euro eine Hinrichtung wurde. Die mutmaßlichen Täter gehören
offenbar zu einem System, das in Italien lange bekannt ist: den
sogenannten Caporali, Vermittler, die Erntehelfer anwerben,
kontrollieren und illegal beschäftigen. Über das System spricht der ZEIT-Autor Michael Braun.
Und sonst so? Handtasche aus Dinosaurier-Leder findet keinen Käufer.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
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