Der Musiker Wolfgang Niedecken macht sich kurz vor dem WM-Start Sorgen um die Zukunft des Fußballs. «Ich sehe die Gefahr, dass derFußball überkommerzialisiert wird, wie es momentan in Amerika stattfindet. Es ist alles überteuert bis dort hinaus», beklagte der Gründer der Band Bap im «Kölner Stadt-Anzeiger» wenige Tage vor dem Eröffnungsspiel.
Das Publikum in den Stadien verkomme zu Statisten, da das eigentliche Geld mit dem Fernsehen gemacht werde. «Ich weiß nicht, ob es irgendwann so weit ist, dass ich sage: Den ganzen Scheiß will ich nicht mehr mitmachen», sagte der prominente Fan des 1. FC Köln. Aufgrund der teils horrenden und dynamischen Ticketpreise hatte es im Vorfeld der WM viel Kritik gegeben.
Das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko mit 48 Teams und 104 Partien startet am Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihren Auftakt am Sonntag (19.00 Uhr/ARD) gegen Curaçao.
© dpa-infocom, dpa:260609-930-193480/1
