Die iranische Justiz hat Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, wonach die Hinrichtung von 800 Demonstranten abgebrochen worden sei. Diese Behauptung sei völlig falsch, zitierte der staatliche Rundfunk den Generalstaatsanwalt Mohammed Mowahedi-Asad. “Weder existiert eine solche Zahl noch hat die Justiz eine derartige Entscheidung getroffen.”
In der vergangenen Woche hatte Trump gesagt, ein Militärangriff der USA auf die iranische Führung sei ausgeblieben, weil Behörden die Hinrichtung von 800 Menschen abgesagt hätten. Während der Proteste, die Ende Dezember durch eine wirtschaftliche Krise ausgelöst worden waren, hatte der US-Präsident den Demonstranten wiederholt seine Unterstützung zugesichert.
Inzwischen sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 5.000 Menschen bei den landesweiten Protesten gestorben. Das teilte die in den USA ansässige Human Rights Activists News Agency (HRANA) mit. Unabhängig ließen sich die Zahlen von HRANA laut Nachrichtenagentur AP nicht überprüfen. Bei früheren Protesten habe die Organisation aber verlässliche Zahlen geliefert.
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