
Mit mehr als 170 Künstlern auf 14 Bühnen kehrt der World Club Dome von Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Juni, ins Waldstadion zurück. Das Festivalgelände erstreckt sich auf 700.000 Quadratmetern. Im Mittelpunkt steht eine 360-Grad-Bühne, die zum ersten Mal eingesetzt wird. Auf dieser steht der Discjockey auf einer zentralen Plattform, und das Publikum kann seinen Auftritt von allen Seiten verfolgen. Nach Angaben der Veranstalter soll dadurch eine clubähnliche Atmosphäre entstehen, und die Besucher können näher an die Künstler heranrücken. Das Stadion bietet in diesem Aufbau Platz für rund 50.000 Gäste.
Zu den auftretenden Acts zählen unter anderem DJ Snake, Robin Schulz, Steve Aoki, Alok, Bebe Rexha und Holy Priest. Neben der Stadionbühne wird wieder eine große Hauptbühne aufgebaut, auf der vor allem Künstler mit umfangreicher Bühnenshow oder Live-Elementen auftreten werden. Dort sind unter anderem Hip-Hop-Acts wie Haftbefehl und Vega vorgesehen.
Neu gestaltet wurde außerdem die Zone „Unreal“. Die Hard-Techno-Bühne ersetzt die bisherige „Zombie-Stage“ und setzt ebenfalls auf ein 360-Grad-Konzept. Besucher können sich dabei direkt auf der Bühne aufhalten. Über dem Publikum wird eine großflächige LED-Konstruktion installiert. Nach Angaben der Veranstalter handelt es sich um eine technisch besonders anspruchsvolle Konstruktion, die eigens für das Festival entwickelt wurde.
Sprungturm-Wettbewerb und Tischtennis
Erweitert wurde auch das Angebot rund um die Pool- und Water-Stage. Im Stadionbad sind neben Musikprogrammen zusätzliche Freizeit- und Sportangebote geplant, darunter unter anderem Tischtenniswettbewerbe, Fitnessgeräte unter freiem Himmel sowie ein Sprungturm-Wettbewerb. Besucher können die Wasserflächen während des Festivals nutzen.
Ein weiterer Bestandteil des Geländes ist die Forest-Stage am Kletterwald. Dort sollen elektronische und technoorientierte Musikrichtungen präsentiert werden. Während des Festivals bleibt zudem die Zipline-Anlage des Kletterparks geöffnet, sodass Besucher über die Bühne fahren können.
Bewusst haben die Veranstalter auf ein übergreifendes Jahresmotto verzichtet. Stattdessen liege der Fokus auf einzelnen Bühnenkonzepten und neuen Festivalerlebnissen, sagten die Geschäftsführer der World Club Dome GmbH, Philipp Maier und David Wyrich. In der begrenzten Aufbauzeit auf dem Stadiongelände ließen sich groß angelegte Themenwelten, wie bei einigen internationalen Festivals üblich, nicht errichten.
Für den Aufbau der neuen Stadionbühne arbeiten derzeit mehrere Hundert Personen auf dem Gelände. Nach Angaben der Festivalleitung wurden allein im Innenraum bereits rund 100 Tonnen Stahl verbaut. In den letzten Tagen vor Festivalbeginn soll rund um die Uhr gearbeitet werden, um Licht-, Ton- und Bühnentechnik rechtzeitig fertigzustellen.
