Ein US-Berufungsgericht hat den Ausschluss von trans Personen aus dem Militär als illegal zurückgewiesen und damit ein Urteil aus vorheriger Instanz bestätigt. Die US-Regierung dürfe jene Klägerinnen und Kläger, die vor Gericht gezogen waren, nicht aus dem aktiven Militärdienst entfernen, hieß es in einer Begründung eines Berufungsgerichtes. Das Verbot bleibt allerdings zunächst in Kraft, um der Regierung die Möglichkeit zu geben, Rechtsmittel einzulegen.
Die entsprechende Richtlinie beruhe »zumindest teilweise auf einem unzulässigen staatlichen Interesse, der politisch unpopulären Gruppe« der trans Menschen zu schaden, hieß es in der Begründung. Die Mehrheit der Richter des Berufungsgerichtes folgte damit teils einer Entscheidung einer unteren Instanz. Diese war überzeugt, dass der Ausschluss von trans Personen gegen das Verfassungsgebot verstoße, wonach alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandelt werden müssen.
Das US-Verteidigungsministerium hatte 2025 angeordnet, dass trans Menschen weitgehend vom Militärdienst ausgeschlossen werden sollen. Auch aktive Soldaten sind von der Anordnung betroffen.
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