Im vergangenen Jahr sind
unter dem Strich deutlich weniger Menschen nach Deutschland
zugewandert als 2024. Die sogenannte Nettozuwanderung sank um 45
Prozent auf 235.000 Personen, nach zuvor 430.000, wie das
Statistische Bundesamt mitteilte. Den endgültigen
Ergebnissen zufolge gab es insgesamt rund 1,48 Millionen Zuzüge
und 1,25 Millionen Fortzüge über die deutschen Grenzen. Damit
fiel die Zahl der zugewanderten Menschen um 13 Prozent, während
sich die Summe der Abwanderungen um knapp zwei Prozent
verringerte.
Eine Ursache sei, dass weniger Menschen aus den Hauptherkunftsländern der Asylsuchenden gekommen seien, teilte das Bundesamt mit. Die Nettozuwanderung aus Syrien sei um 67 Prozent zurückgegangen, die aus Afghanistan um 41 Prozent. Auch aus der Ukraine wurde ein Rückgang von 21 Prozent registriert. Zudem kamen auch weniger Menschen aus Staaten der Europäischen Union nach Deutschland.
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