Die Bundesfamilienministerin dringt auf ein Medienverbot für Kleinkinder. Sie fordert zudem fundierte Sprach- und Entwicklungstests rund um den vierten Geburtstag.
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Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will Eltern bei der Begrenzung der Bildschirmzeiten ihrer Kinder stärker in die Pflicht nehmen. »Ich finde, es müsste eigentlich gesellschaftlicher Standard sein, dass Kinder unter drei Jahren überhaupt keinen Kontakt zu digitalen Endgeräten haben«, sagte Prien der Welt am Sonntag. Um das zu erreichen, könne man über gesetzliche Regelungen zumindest nachdenken, sagte Prien. »Wir regeln ja auch andere Pflichten von Eltern im Bürgerlichen Gesetzbuch, etwa die gewaltfreie Erziehung.«
Über das Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz will Prien außerdem regeln, dass rund um den vierten Geburtstag alle Kinder auf ihren Sprach- und Entwicklungsstand hin untersucht werden.
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