Bei dem Messerangriff im schweizerischen
Winterthur handelt es sich nach Einschätzung der Behörden um eine
terroristische Tat. Der Sicherheitsdirektor Mario Fehr vom Kanton Zürich stufte die Tat als »Terrorakt« ein. Das Motiv sei im Bereich der Radikalisierung und des
Extremismus zu suchen, sagte Marius Weyermann von der Kantonspolizei Zürich.
Am Donnerstagmorgen hatte ein Mann am Bahnhof in
Winterthur nach Angaben der Polizei drei Menschen mit einem Messer verletzt, einen
von ihnen schwer. Mehrere Schweizer Medien berichteten, der Mann habe »Allahu Akbar« (Gott ist groß) gerufen. Der mutmaßliche Täter wurde laut Polizei festgenommen. Es handele sich
um einen 31-Jährigen mit schweizerisch-türkischer
Doppelstaatsbürgerschaft.
Nach Angaben des Sprechers der Kantonspolizei Zürich war der mutmaßliche Täter bereits in der Vergangenheit aufgefallen. 2015 wurde er demnach wegen eines Verstoßes gegen das IS-Verbot von der Polizei angezeigt. Er hatte unter anderem Propaganda verbreitet. 2018 wurde er von der Stadtpolizei Winterthur wegen einer Schlägerei angezeigt. Im August 2024 verließ er nach Angaben des Polizeisprechers die Schweiz und ging in die Türkei, erst im Mai 2026 kam er wieder zurück.
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