Mit 19 Assen und einer hochkonzentrierten Leistung hat Alexander Zverev zum zehnten Mal die dritte Runde bei den French Open erreicht. Der 29-Jährige gewann gegen den Tschechen Tomáš Macháč souverän mit 6:4, 6:2, 6:2 und darf weiter auf den Grand-Slam-Triumph in diesem Jahr in Paris hoffen. Im Kampf ums Achtelfinale trifft Zverev nun auf den Franzosen Quentin Halys.
Zverev glänzte vor allem mit seinem Aufschlag. Der gebürtige Hamburger machte damit viele freie Punkte, ein Break kassierte er gegen den am Ende körperlich angeschlagenen Macháč nicht. Im Turnierverlauf ist Zverev noch ohne Satzverlust.
Für den Weltranglistendritten war es der insgesamt 550. Sieg auf der Tour. Von den männlichen deutschen Tennisprofis liegen nur Boris Becker (713) und Tommy Haas (569) in dieser Statistik noch vor ihm.
Zverev lag von Anfang an vorne
Gegen Macháč hatte Zverev von Beginn an alles im Griff. Bei eigenem Aufschlag geriet der Olympiasieger von 2021 nie ernsthaft in Gefahr. Ein Break genügte ihm zum ersten Satzgewinn.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs nahm Zverev seinem Kontrahenten gleich zweimal den Aufschlag ab. Auch mit Stopps war der Deutsche immer wieder erfolgreich.
Beim Stand von 1:4 im zweiten Satz nahm Macháč eine medizinische Auszeit, in der sein linker Fuß behandelt wurde. Zverev ließ sich auch davon nicht beeindrucken und beendete nach 1:48 Stunden mit dem zweiten Matchball die Partie.
