
Die Cleveland Cavaliers um Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder haben es nicht in die Endspielserie der NBA geschafft. Mit einer 93:130 (49:68)-Heimniederlage gegen die New York Knicks in den Finals der Eastern Conference endete die Saison für sein Team: Die „Best of seven“-Serie ging mit 0:4 verloren. Im letzten Spiel fehlte Schröder krankheitsbedingt.
Die Knicks stehen zum ersten Mal seit 1999 wieder in der Endspielserie der nordamerikanischen Basketballliga. Dort werden sie auf Titelverteidiger Oklahoma City Thunder um den deutschen Basketballer Isaiah Hartenstein oder die San Antonio Spurs treffen. In dieser Serie steht es 2:2 nach Siegen.
Knicks mit elf Playoff-Siegen in Serie
Die Knicks setzten sich gegen die Cavaliers bereits Anfang des zweiten Viertels mit 50:26 ab, nachdem sie einen 20:0-Lauf hingelegt hatten. Davon erholte sich Cleveland nicht mehr. Jedes Viertel verloren die Gastgeber. Bei den Knicks erzielte Karl-Anthony Towns 19 Punkte und 14 Rebounds, der deutsche Basketballer Ariel Hukporti kam in acht Minuten auf zwei Zähler. Bei den Cavaliers überzeugte vor allem Donovan Mitchell mit 31 Punkten.
„Manchmal muss man dem anderen Team einfach Anerkennung zollen: Sie haben den besseren Basketball gespielt, sie sind gerade heiß“, sagte Clevelands Cheftrainer Kenny Atkinson. In den Playoffs haben die Knicks elf Partien nacheinander gewonnen. Zuletzt fuhren die Golden State Warriors 2017 mehr Playoff-Siege in Serie ein, die Warriors wurden damals Meister. Das streben auch die Knicks an, die bislang nur 1973 die Meisterschaft gewonnen haben.
