In Deutschland haben sich einem Pressebericht zufolge so viele Menschen einbürgern lassen wie seit mindestens 25 Jahren nicht. Insgesamt 309.852 Menschen hätten im vergangenen Jahr den deutschen Pass erhalten, schrieb die Welt am Sonntag. Das wäre ein neuer Rekord seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2000.
Die Zahlen stammen demnach aus 14 Bundesländern. Nur Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt fehlten, aus den Ländern Niedersachsen, dem Saarland und Schleswig-Holstein gebe es keine Gesamtzahlen, hieß es weiter. Teilweise handele es sich noch um vorläufige Werte.
Der Anstieg sei auf mehrere Entwicklungen zurückzuführen, schrieb die Zeitung weiter. Zum einen hätten Zuwanderer aus den Jahren 2015 und 2016 inzwischen die notwendige Aufenthaltsdauer für eine Einbürgerung erreicht. Die Ampel-Regierung hatte die Wartefrist zudem von acht auf fünf Jahre heruntergesetzt.
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