Zwei Tage nach dem Einsturz eines Wohnhauses in der Görlitzer Innenstadt hat ein Bergungsteam von Feuerwehr und THW die Suche nach Vermissten wieder aufgenommen. Drei Menschen werden noch unter den Trümmern vermutet. »Wir gehen ganz stark davon aus, dass wir
die vermissten Personen finden. In welchem Zustand, das kann ich leider
ganz schlecht sagen«, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr. Die Wahrscheinlichkeit
sinke. »Aber wenn wir Glück haben, ist vielleicht eine Person in einem
Hohlraum eingeschlossen. Vielleicht gibt’s ja ein Wunder.«
Die Rettungsaktion war in der Nacht zu Mittwoch unterbrochen worden. Laut Polizei musste eine Seitenwand zum
rechten Nachbarhaus erstmal abgestützt werden. Dadurch sollen die
Helfer bei ihrer Arbeit geschützt werden.
Auch die Gasleitungen rund
um die Unglücksstelle wurden in der Nacht vollständig geleert, sagte eine
Polizeisprecherin. Dadurch sei die Explosionsgefahr geringer und die
Arbeiten seien weniger gefährlich geworden. Trotz der geleerten
Gasleitungen könne es jedoch noch Hohlräume mit Gas geben, sagte die
Sprecherin.
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