Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt und unterscheidet sich dabei grundlegend von früheren technologischen Entwicklungen. Denn dieses Mal sind eben gerade nicht, wie zum Beispiel bei der Entwicklung der Dampfmaschine oder des Fließbands, körperliche Arbeiten betroffen. Entscheidend für das Risiko einer Automatisierung durch KI ist der Anteil kognitiver Aufgaben, wie logisches Denken, Rechnen, Schreiben oder das Erkennen von Mustern. Da die KI gerade diese Fähigkeiten schnell erlernt, können Schreibtischberufe besonders einfach ersetzt werden. Ein Team der ZEIT hat die Daten von mehr als 400 Berufen ausgewertet, die vom schwedischen Forschungslabor AI-Econ Lab und dem Kiel Institut für Weltwirtschaft erhoben wurden. Dana Hajek ist Datenjournalistin und Teil des Rechercheteams. Sie erklärt in dieser Folge von Was jetzt?, warum eine Automatisierung von Aufgaben durch KI nicht zwangsläufig bedeutet, dass Jobs wegfallen.
Vor vier Jahren endete die Belagerung der ukrainischen Hafenstadt Mariupol mit der vollständigen Einnahme durch russische Truppen. Monatelang hatten ukrainische Truppen erbitterten Widerstand geleistet. Hunderttausende Zivilisten waren eingesperrt und versuchten unter widrigen Bedingungen zu überleben. Schätzungen zufolge wurden in den knapp drei Monaten der Belagerung mindestens 25.000 Zivilisten getötet und 90 Prozent der Gebäude beschädigt. Maxim Kireev aus dem Auslandsressort der ZEIT hat sich damit beschäftigt, was seitdem aus Mariupol geworden ist. Er hat Satellitenbilder ausgewertet, russische Dokumente analysiert und mit Menschen gesprochen, die bis heute in der Stadt leben. Im Podcast erzählt er, wie die Bewohner unter russischer Besatzung ihren Alltag bestreiten und wie sich Mariupol seit dem Jahr 2022 verändert hat.
Und sonst so? Ein Jahr im Hotel wohnen, ohne zu bezahlen
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
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