Wladimir Putin reist auf Einladung des chinesischen Staatschefs Xi Jinping am Dienstag nach China. Der Besuch findet nur wenige Tage nach einem Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in Peking statt. Bei dem zweitägigen Besuch soll es um die Beziehungen Russlands und Chinas sowie internationale und regionale Probleme gehen, gab der Kreml an. Russland ist wegen westlicher Sanktionen stärker denn je auf China angewiesen, seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich das Verhältnis der beiden Länder vertieft. China wiederum profitiert von günstigen Energie- und Rohstofflieferungen.
Was die demonstrative Nähe zwischen China und Russland für Europa
bedeutet und welche Rolle die USA spielen, erklärt der außenpolitische
Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann.
Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis zum Jahr 2030 verfehlen, warnt der Expertenrat für Klimafragen nach Prüfung des jährlichen Emissionsberichts. In
seinem Prüfbericht widerspricht das unabhängige Gremium aus fünf
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern damit in einem zentralen Punkt
dem Umweltbundesamt (UBA). Die Behörde hielt das sogenannte Klimabudget
bis 2030 noch für knapp einhaltbar, der Expertenrat widerspricht.
Das im März von Union und SPD beschlossene Klimaschutzprogramm bewerten
die Fachleute insgesamt als ungenügend: Selbst bei vollständiger
Umsetzung könne »keines der gesetzlichen Ziele bis 2040 erreicht
werden«, heißt es in dem Gutachten. Der Expertenrat sieht dringenden
politischen Handlungsbedarf. Welche Konsequenzen sollte die Bundesregierung ziehen? Ihre Einschätzung teilt die ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Viola Kiel.
Und sonst so? Das eigene Krebsrisiko senken.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
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