
Bei Berching in der Oberpfalz ist ein 15 Tonnen schweres Rotorblatt von einer Windkraftanlage abgebrochen und zu Boden gestürzt. Wie das Betreiberunternehmen mitteilte, wurde niemand verletzt. In der 30-jährigen Geschichte des Unternehmens sei dies der erste Vorfall dieser Art, sagte eine Sprecherin der Windpower-Gesellschaft aus Regensburg.
Es werde mit Hochdruck an der Klärung der Ursache gearbeitet. Die Techniker des Unternehmens würden dabei von einem Gutachter unterstützt. Laut Polizei wurde vorübergehend eine Straße in unmittelbarer Nähe gesperrt.
Der Unfall ereignete sich in dem Bürgerwindpark von Berching in der Oberpfalz. Das betroffene Windrad ist im Jahr 2012 gebaut worden, im November ist es nach Angaben des Unternehmens zuletzt gewartet worden. Die Windkraftanlage ist mehr als 140 Meter hoch, ein Rotorblatt hat eine Länge von knapp 60 Metern. Mehrere Medien hatten über den Schaden an dem Windrad berichtet.
Ähnliche Unfälle an Windrädern gibt es zwar immer wieder, die Anlagen werden generell aber als sehr sicher eingestuft. Nach Angaben der Bayerischen Staatsregierung sind solche Schäden letztlich selten.
